Partnerschaft Trennung

Wenn man Angst hat, vor dem anderen seinen Ärger oder auch seine Ängste zu zeigen, aus Sorge der Partner könnte schmollen, wütend werden oder gar Dinge beschädigen, ist die Partnerschaft kein sicherer Ort. Respektlosigkeit Es gibt viele Varianten, dem Partner respektlos zu begegnen. Zum Beispiel, wenn man meint, den Partner erstmal erziehen zu müssen.

Andere zeigen, dass sie den anderen für dumm halten oder sie machen seinen Geschmack lächerlich. Alle Arten der Respektlosigkeit führen dazu, dass sich der Betroffene gedemütigt fühlt — ein Zeichen dafür, dass die Beziehung nicht in Ordnung ist. Ohne gegenseitige Achtung hat eine Beziehung jedoch wenig Zukunft. Einsame Entscheidungen und geheime Pläne Manchmal hat sich ein Partner schon aus der Beziehung verabschiedet ohne es richtig zu bemerken. Anzeichen dafür sind Entscheidungen und Pläne, die einer trifft, ohne den anderen mit einzubeziehen.

Gravierende Unterschiede in der Lebensplanung Ist der eine ein häuslicher Typ, der andere möchte jeden Abend etwas unternehmen, führt das zu Konflikten, wenn das Paar es nicht schafft, Kompromisse zu finden. Schwieriger wird es, wenn zum Beispiel einer von beiden Kinder möchte und der Partner nicht. Lassen sich wichtige Lebensziele nicht vereinbaren, ist eine Trennung möglicherweise langfristig die glücklichere Entscheidung.

Fehlende Gemeinsamkeit Wenn es nichts mehr gibt, was das Paar gemeinsam unternimmt, es sei den, beide sind zusammen eingeladen oder haben einen anderen Pflichttermin, steht es nicht gut um die Beziehung. Mangel an Humor Ein Kriterium einer guten und langen Beziehung ist, dass beide Partner miteinander lachen können. Humor macht viele Probleme leichter. Ist der Humor dagegen aus der Beziehung verschwunden, ist das ein weiteres Alarmzeichen.

Körperliche Distanzierung Wenn Partner sich nicht mehr berühren wollen oder einer der beiden gar Widerwillen empfindet, sobald der andere ihm nahekommt, ist das ein Anzeichen für eine nicht intakte Beziehung. DPA Das könnte Sie auch interessieren. Besser sei es, präventiv schon etwas für das gute Miteinander zu tun und nicht erst zu warten, bis sich gravierende Krisen zeigen, die kaum mehr zu bewältigen sind. Ausgehend von diesen Beobachtungen hat der Paarforscher im Jahr das sogenannte Partnerschaftliche Lernprogramm EPL entwickelt, das mittlerweile in ganz Deutschland und auch im Ausland zum Einsatz kommt.

Im Kern geht es dabei um ein verändertes Kommunikationsverhalten. Grundregeln für eine stabile Partnerschaft Vermeiden lässt sich ein solcher Streit durch einige Grundregeln, die Paare durch Kommunikationstrainings wie das EPL lernen: Bleiben Sie im Streit beim Thema und holen Sie nicht zum Rundumschlag aus. Wer beispielsweise wegen seiner Enttäuschung über die Verspätung des Partners gleich noch hinterherschiebt: Du bist immer so unzuverlässig.

Den Brief vom Steuerberater hast du auch noch nicht beantwortet und deinen Bruder wolltest du schon letzte Woche zurückrufen und hast es immer noch nicht gemacht", lässt dem anderen keine Möglichkeit, seine Sichtweise darzustellen. Statt dessen macht er mit zwei Sätzen mehrere Nebenkriegsschauplätze auf. Vermeiden Sie Verallgemeinerungen und kramen Sie nicht uralte Kritikpunkte wieder hervor.

Hören Sie dem Partner zu und zeigen Sie ihm Ihr Interesse durch Rückfragen oder das Aufnehmen von Aussagen und Argumentationen. Nehmen Sie sich bewusst Zeit für Gespräche: Ein Partner fühlt sich nicht ernst und wichtig genommen, wenn man bei Gesprächen ständig etwas anderes nebenher macht oder wiederholt den Eindruck vermittelt, auf der Flucht zu sein. Das klingt zunächst seltsam, führt aber dazu, dass sich negative Gefühle nicht unnötig aufstauen.

Legen Sie einen Zeitrahmen fest, lassen Sie den anderen ausreden und siehe Punkt 1. Schauen Sie Ihrem Partner mal wieder bewusst in die Augen und stellen Sie Körperkontakt her. Denn auch über non-verbale Kommunikationsmittel senden Sie eine Botschaft. Wissenschaftlich belegt ist, dass sich Partner in einer funktionierenden Beziehung häufiger anschauen, öfter lächeln und sich interessierter zuhören. Fragen Sie Ihren Partner nach seinen Bedürfnissen - insbesondere in Streitsituationen.

Oftmals verlieren sich beide in Vorwürfen und vergessen, worum es eigentlich geht. Der Antwortende muss konstruktive Sätze sagen, also nicht: Bei den Kontrollpaaren hatte sich in der gleichen Zeit hingegen das nonverbale Verhalten stark verändert. Ihre Meinung zum Thema ist gefragt Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu: Bei diesen Warnzeichen droht die Trennung Mich über weitere Kommentare per Mail benachrichtigen Kommentar senden Vielen Dank für Ihren Beitrag! Ihr Kommentar wird nun gesichtet.


Trennung - Beziehungsende

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