Trennung Und Nun

PantherMedia Gut gerüstet in die Scheidung Schluss, aus, vorbei: Es geht nicht mehr. Doch was kommt jetzt? Das raten Experten für die ersten Wochen danach: Dazu zählen etwa Steuerbescheide und Steuererklärungen, Gehaltsabrechnungen, Nachweise für Darlehen und Ausgaben wie Versicherungsprämien, Kontoauszüge des vergangenen Jahres, wichtige Vereinbarungen wie Ehevertrag, Immobilienkaufverträge, Gesellschaftsverträge bei Selbstständigen.

Selbstverständlich muss auch die eigene Einkommenssituation nachgewiesen werden. Idealerweise suchen Trennungswillige zuerst den Anwalt auf, bevor sie dem Partner ihre Absichten eröffnen. Experten bei Scheidung und Trennung sind Fachanwälte im Familienrecht. Die Kosten einer Erstberatung variieren um Euro plus Mehrwertsteuer. Hände weg von Anwälten, die nicht kritisch hinterfragen und sofort auf die Gegenseite eindreschen. Das kann einem auch helfen, sich nach einer Trennung wieder attraktiver zu fühlen und gut, weil man etwas für sich selbst tut.

Viele Verlassene leiden nach einer Trennung unter Selbstzweifeln, bekommen durch die emotionalen Probleme etwa Schlafstörungen und Appetitlosigkeit. Auch das ist normal und passiert vielen Menschen. Man sollte aber nicht darin versinken. Wer von der Trauer übermannt zu werden droht, kann sich auch professionelle Hilfe bei einem Therapeuten oder in einer Trennungsberatungsstelle holen. Bei vielen Menschen nehmen Verzweiflung und Wut aber nach einer Weile von ganz alleine wieder ab.

Manche Menschen brauchen dafür einige Wochen, andere einige Monate bis hin zu einem Jahr. Zeit ist also nach einer Trennung wichtig - Zeit für sich, für Freunde und neue Aktivitäten, aber auch für Trauer und Verarbeitung. Beratung einholen bei einer Trennung Wer sich von seinem Partner trennen möchte, der sollte sich am besten schon vorher bei einem Online-Scheidungsservice oder einem örtlichen Anwalt oder — falls man etwa nicht oder nur wenig arbeitet — beim Arbeitsamt erkundigen: Welche Leistungen stehen mir zu?

Wer bezahlt die Wohnung und bei wem bleiben die Kinder? Was ist mit gemeinsamen Krediten, Schulden und dem Auto? Und wer bekommt das Geld auf dem gemeinsamen Sparbuch? Ein Online-Scheidungsservice oder ein örtlicher Anwalt informiert über die gesetzlichen Regelungen, über die Rechte und Pflichten beider Parteien. Er kann bei einem verheirateten Paar auch erklären, wie das Trennungsjahr eingeleitet wird, wie man das später nachweisen kann und welche rechtlichen Konsequenzen sich aus dem Trennungsjahr ergeben.

Auch kann ein Anwalt so schon die Forderungen nach dem Kindesunterhalt beziehungsweise dem Trennungsunterhalt prüfen und schnellstmöglich beantragen. Denn beides kann nicht rückwirkend beantragt werden. Wer gerade von seinem Partner dessen Wunsch nach Trennung überraschend mitgeteilt bekommen hat, ist sicher traurig, verwirrt und wie vor den Kopf geschlagen.

Dennoch ist es wichtig, auch an die Zukunft und den Lebensunterhalt zu denken und diese Fragen so schnell wie möglich zu klären. Das gemeinsame Leben trenne Wer verheiratet ist, der hat sicherlich viele gemeinsame Verträge abgeschlossen: Darlehen, Kaufverträge, gemeinsame Konten und Sparbücher, der gemeinsame Bausparvertrag. Hinzu kommen auch die gemeinsamen Versicherungen, etwa Rechtschutz und Haftpflicht.

Das kann natürlich auch für Paare gelten, die lange zusammengelebt haben, aber nicht verheiratet sind. Nach einer Trennung gilt es nun, nach und nach die gemeinsamen Verträge zu regeln und aufzulösen. Am wichtigsten sind dabei die finanziellen Fragen: Wer zahlt das Darlehen weiter ab? Das muss mit der Bank geklärt und vereinbart werden.

Wie ist es mit dem gemeinsam gekauften Haus? Kann derjenige es alleine halten und zugleich dem Ex-Partner dessen Anteile auszahlen? Oder muss das Haus verkauft werden, weil jeder auf seinen finanziellen Anteil besteht? Hilfreich ist es sicher, wenn man sich selbst einigen kann. Prinzipiell steht in einer Ehe jedem die Hälfte zu: Die Hälfte der gemeinsamen Schulden und die Hälfte des Vermögens.

Allerdings gibt es da Ausnahmen, etwa Geschenke der Eltern an nur einen der beiden Ehepartner, ebenso wie ein Erbe.


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