Bewerbung Team Kennenlernen

Das erste Zweitgespräch verlief mit dem Geschäftsführer der erste VG war mit Abteilungsleiter. Da ich wusste mit wem der zweite VG geführt wird wusste ich auch, dass ich fachlich zu dem Team passe und bereits? Ich bin also recht selbstsicher in das zweite Gespräch gegangen. Die Geschäftsführer arbeiten nicht direkt mit einem zusammen, sie interessiert also hauptsächlich was man an Forderungen an den Arbeitsvertrag knüpft.

Hier muss einem ganz klar sein was man an Gehalt verlangt, der steht aber meistens bereits in der Bewerbung oder sollte es zu mindestens. Es war recht netter Gespräch an dessen Ende ich für 5 Minuten hinaus zitiert wurde. Als ich wieder hinein gebeten wurde ging es direkt um das Gehalt. Hier habe ich ohne einen Rückschritt an mein Vorstellungsgehalt aus der Bewerbung gehalten und bekommen.

Nun hatte ich den Job. Eine Woche später auch den Vertrag wie in dem VG besprochen. Nun hat mich der Ehrgeiz gepackt: Hatte wieder eine Einladung, diesmal ging der VG etwas anderes. Hier werden manche Arbeitgeber in den nächsten Jahren meiner Meinung nach wieder mehr in Richtung Mensch statt Maschine zurückrudern. Kommt es zu einem Bewerbungsgespräch, bemerken Sie als Bewerber sehr schnell, ob Sie von oben herab oder als gleichwertiger Gesprächspartner behandelt werden.

Wie werden Termine vereinbart und eingehalten? Wie werden Sie im Unternehmen empfangen? Sitzen Sie wie in einem Verhör fünf Unternehmensvertretern gegenüber oder ist es ein Gespräch am runden Tisch? Welche Fragen werden wie gestellt? Geht es darum, Sie im Gespräch gezielt in eine Ecke zu drängen oder künstlichen Stress-Situationen auszusetzen oder ist es ein Gespräch, in dem beide Seiten durch offene Kommunikation echtes Interesse aneinander bekunden?

Auch wenn es dann schon zu spät ist, aber wie teilt Ihnen ein Unternehmen eine Absage mit? Echtes Interesse zeigt sich darin, dass Sie als Bewerber nicht nur eine Nummer und mit der Absage für ein Unternehmen wertlos sind, sondern auch dann noch als Person mit individuellen Stärken und Potenzialen wahrgenommen werden. Manchmal reicht hierfür ein einziges Wort aus, das zeigt: Wir haben uns Gedanken gemacht und Sie sind uns wichtig! Ich gehe noch einen Schritt weiter: Hier zeigt sich, ob Sie sich als neuer Mitarbeiter wirklich willkommen fühlen.

Ist der Arbeitsplatz bereits ausgestattet und die IT startklar? Wissen die neuen Kollegen von Ihrem ersten Tag? Gibt es einen fertigen Einarbeitungsplan? Nimmt sich der Chef oder die Chefin am ersten Tag Zeit für Sie? Was für den Arbeitgeber gilt, gilt natürlich auch für Sie als neuen Mitarbeiter. Sind Sie motiviert und haben Sie sich auf die neue Aufgabe vorbereitet?

Finden Sie sich aktiv in die Strukturen ein und gehen Sie auf die neuen Kollegen zu? Echtes Interesse verlangt von beiden Seiten Aktivität, dessen sind sich viele Bewerber, die ich kennenlerne, heute nicht bewusst. Wer Erwartungen hat, sollte auch selbst Angebote machen. Bewerber trauen sich häufig nicht, über Themen zu sprechen, die ihnen wirklich wichtig sind. Informationen, die sie benötigen, um über ein Ja oder Nein zum Job und zum Unternehmen zu entscheiden.

Bewerber wünschen sich zwar ein Gespräch auf Augenhöhe, aber sie verhalten sich oftmals selbst so gar nicht danach. Zudem rauben Ihnen diese übertriebene Vorsichts-Haltung und das ständige Misstrauen unnötig viel Energie. Ich bin der Meinung: Stellen Sie die Fragen, die Ihnen wichtig sind — gezielt, souverän und im Gesprächsverlauf klug platziert. Wenn Ihnen zum Beispiel Herausforderung im Job extrem wichtig ist, dann sollten Sie im Gespräch klären, ob die Position eher aus Routinearbeit oder aus wechselnden und häufig neuen Aufgaben besteht.


zweites Vorstellungsgespräch

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