Erfolgreiche Frauen Partnersuche

Männer müssten sich nun auch emanzipieren und zunehmend ihr konservatives Partnerwahlverhalten überdenken und daran reifen. Dass Karrierefrauen nicht auf der Traumfrau-Hitliste stehen, belegen auch einige ElitePartner-Studien. Eine andere ElitePartner-Studie belegt: Nur 37 Prozent der Männer legen Wert darauf, dass ihre Partnerin einen Universitäts- oder Fachhochschulabschluss besitzt, auch unter den männlichen Akademikern legt nur jeder Zweite 55 Prozent Wert darauf, dass seine Partnerin ebenfalls studiert hat.

Von den studierten Frauen wünschen sich dagegen 67 Prozent einen Partner mit Studienabschluss. Gefragt nach den Eigenschaften, die Männer bei einer Frau suchen, gaben ganze 86 Prozent der Männer zwar an, dass sie eine gebildete und vielseitig interessierte Frau anziehend finden, nur 27 Prozent allerdings suchen nach einer finanziell abgesicherten Partnerin und nur 33 Prozent sind auf eine beruflich erfolgreiche Frau aus.

Ein sympathisches und freundliches Wesen 93 Prozent sowie Charme und Humor 89 Prozent landeten übrigens auf Platz eins und zwei der Eigenschaften, die Männer bei Frauen suchen. Keine Angst, Erfolg zu zeigen Warum aber haben Männer diese gravierenden Probleme mit erfolgreichen Frauen? Ist es die Angst, in den Vergleich zu rutschen und neben einer starken Frau nicht mehr den Versorgertyp repräsentieren zu können?

Der Verdacht liegt nahe. Doch viele Männer haben Probleme damit, alte Rollenbilder aufzugeben und sich den veränderten Ansprüchen in einer modernen Beziehung auf Augenhöhe zu stellen. Frauen wie Frau Domscheit-Berg, die einen beeindruckenden Lebenslauf vorzuweisen haben, ziehen bei der Partnersuche oft den Kürzeren. Es ist keine Lösung für erfolgreiche Frauen, die eigene Kompetenz unter den Scheffel zu stellen und sich beim Kennenlernen und bei der Online-Partnersuche als erfolglos zu präsentieren.

So ist es auch heute Abend, bei diesem gediegenen After-Work-Event in Frankfurt. Während sie so reden, sehen sie sich immer wieder um, ah ja, der Lars ist jetzt doch zu seiner Assistentin übergelaufen, und guck mal, Anne und Fred haben es noch mal miteinander gepackt, und jeder zählt ein bisschen durch und zieht eine erste Bilanz des Abends: Inmitten eines Frauengrüppchens steht Hanna, sie verdient über Euro im Jahr, ist 37, Patentanwältin, männerlos.

Zuerst fand sie diesen Satz ziemlich cool, inzwischen kommt er ihr wie verzweifelt herbeigeschrieben vor. Kaum Solo-Männer in Sicht Aus dem schwarzen Mann, vor dem alle davonlaufen, sei, so glaubt Hanna, für Jungs von heute die erfolgreiche Frau geworden. Sobald ein Mann um die 40, der zwei Sätze fehlerfrei hintereinander sprechen könne, wieder auf dem Single-Markt lande, tauche er kurz darauf mit erheblich jüngerer, mäuschenhafter Begleitung auf. Starke, schöne, erfolgreiche Designerinnen, Bankerinnen, Professorinnen im besten Alter.

Sexy, klug, sportlich, witzig, aktiv Sexy, klug, sportlich, witzig, aktiv und perfekt globalisiert. Frauen, die alles haben, was man zum Überleben im Jahrhundert braucht, nur eins nicht: Maximal emanzipierte Pionierin einer neuen Zeit oder frustrierte Schreckensgestalt, die Männer vergrault: Zwischen diesen Extremen taumelt das Image, aber auch die Erfahrungswelt vieler Karrierefrauen.

Die Frankfurter Party zeigt exemplarisch eine gesellschaftliche Realität: Ein erfolgreicher Mann muss sich nicht anstrengen, um eine Frau zu finden; er ist nur dann Single, wenn er es möchte. Gutverdienerinnen dagegen haben neben männlichen Hartz-IV-Empfängern die schlechtesten Chancen auf dem Heiratsmarkt, sie müssen lange suchen und bleiben auch dann allein, wenn sie es nicht wollen.

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Partnersuche: Erfolgreich, sexy und trotzdem Single

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